
Ambulante Behandlung & Mitbehandler

Zusammenarbeit in der Versorgung
Viele Patient:innen mit ME/CFS, Long-COVID oder Post-Vac werden hausärztlich betreut.
Gleichzeitig können Diagnostik, Verlauf und Therapie dieser Erkrankungen komplex sein und verschiedene medizinische Fachrichtungen betreffen.
Meine Arbeit versteht sich daher als ergänzender Baustein innerhalb einer bestehenden Versorgung.
Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit hausärztlichen und fachärztlichen Kolleg:innen sowie weiteren therapeutischen Berufsgruppen.
Multiprofessioneller Ansatz
Postakute Infektionssyndrome betreffen häufig mehrere Systeme des Körpers:
• Immunsystem
• autonomes Nervensystem
• Kreislaufregulation
• Energiestoffwechsel
• gastrointestinale Funktionen
Entsprechend profitieren viele Patient:innen von einer multiprofessionellen Betreuung, an der unterschiedliche Disziplinen beteiligt sein können, etwa

• Hausärztliche Versorgung
• Fachärztliche Mitbehandlung
• Physiotherapie / Ergotherapie
• psychosoziale Unterstützung
• Ernährungsmedizin
• weitere spezialisierte therapeutische Angebote,
z.B. Soziale Beratung
Die Aufgabe meiner Praxis sehe ich darin, medizinische Zusammenhänge zu strukturieren und Therapieansätze gemeinsam mit den Mitbehandler:innen zu koordinieren.
Bedeutung des kollegialen Austauschs

Gerade bei neuen oder noch unzureichend verstandenen Krankheitsbildern spielt der Austausch klinischer Erfahrung eine wichtige Rolle.
Viele diagnostische und therapeutische Entscheidungen entstehen im Alltag durch:
• gemeinsame Fallbesprechungen
• Erfahrungsaustausch zwischen Kolleg:innen
• Diskussion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse
• multiprofessionelle Perspektiven
Solche Formen des Austauschs können dazu beitragen, Versorgungswege weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen.
Ziel der Zusammenarbeit
Ziel ist eine Versorgung, in der:
• unterschiedliche medizinische Perspektiven zusammengeführt werden
• diagnostische und therapeutische Entscheidungen gemeinsam getragen werden
• Patient:innen kontinuierlich begleitet werden
Eine solche Zusammenarbeit kann dazu beitragen, auch bei komplexen Erkrankungen stabile Versorgungsstrukturen aufzubauen.


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